PBN Fundament

Heute darf ich euch zu unserer mehrtägigen Reihe zum Thema PBN-Seitengestaltung begrüßen. Steigen wir doch direkt mal mit der „Wahl des Fundaments“ ein.

Was ist dieses Fundament, von dem du da redest?

Mit „Fundament“ ist in diesem Zusammenhang die Basis gemeint, auf welcher ihr eure Seite anfangs errichtet. Einerseits kann die Wahl auf ein typisches CMSwie WordPress, Joomla oder Drupal fallen, oder aber ihr entscheidet euch für ein reines HTML-Template. Der Kreativität sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt. Je kreativer, desto besser (außer ihr begebt euch in sehr selten verwendete/unbekannte Gefilde). Gerne kann auch mal auf einen Homepage-Baukasten wie weebly oder Jimdo zurückgegriffen werden.

Kann ich nicht einfach immer WordPress nehmen?

Diese durchaus berechtigte Frage werden sich nun wohl einige direkt zu Beginn dieses Beitrags gestellt haben. Die Antwort ist aber ganz einfach:

Auch bei der Seitengestaltung gilt es, mögliche Footprints ausfindig zu machen und möglichst zu umgehen. Falls euer Netzwerk beispielsweise aus 50 Seiten besteht und alle davon auf WordPress basieren, dann stellt das einen klaren Footprint dar. Dieses Verhältnis ist vor allem in dieser Größenordnung nicht mehr natürlich, obwohl WordPress von etwa 25% aller Webseiten verwendet wird.

Diversifizierung ist also angesagt. Und das geht wie am besten? Mit einer breit gefächerten Auswahl an Fundamenten, auf denen basierend man seine Seiten errichten kann.

Die Fundamente in der Übersicht

Die folgenden Fundamente stehen euch also zur Auswahl. Konkrete Anbieter, die mal mehr und mal weniger empfehlenswert sind, habe ich ebenfalls hinzugefügt:

  • CMS
    • WordPress
    • Joomla
    • Drupal

Drupal Screenshot

  • HTML-Templates
    • Hier habe ich keine konkrete Empfehlung, da ich selbst immer nur nach Bedarf google
HTML Template Beispiel

Quelle: Envato

  • Blogging-Plattformen (managed)
    • Tumblr
    • Medium
  • Homepage-Baukästen
    • weebly
    • Jimdo
    • Squarespace
Weebly Webseite Screenshot

Quelle: Weebly.com

Welches Fundament ist wann empfehlenswert?

Welches Fundament ihr für die anstehende PBN-Seite auswählt, sollte immer individuell bestimmt werden. Generell wird eure Wahl verständlicherweise immer zuerst auf WordPress fallen, da euch der Umgang mit diesem CMS vertraut ist, und die Gestaltung somit auch wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen wird. Allerdings ist es in vielen Fällen gar nicht so schwer und oftmals sogar unkomplizierter, von diesem Standard abzuweichen.

Sollte es sich bei der aufzusetzenden Seite zum Beispiel um ein ehemaliges Restaurant handeln, eignet sich ein Homepage-Baukasten (welche für solche „Small Businesses“/kleinen Geschäfte gemacht sind) oder ein HTML-Template, da auch heute noch viele kleinere Gastronomie-Betriebe vor allem auf diese herkömmlichen „Bauweisen“ zurückgreifen, beziehungsweise deren Seiten einfach schon ewig nicht mehr überarbeitet wurden.

Ein Homepage-Baukasten wie Jimdo oder weebly erspart euch hierbei eine Menge Arbeit, da diese bereits vorgefertigte Templates für solche Fälle bereitstellen. Schnell ein paar Schriftzüge und Textboxen angepasst und schon ist man fast fertig mit der normalerweise sehr aufwändigen Seitengestaltung.

Weitere Beispiele:

  • Cafe
    • Homepage-Baukasten
    • HTML-Template
    • (CMS mit passendem Theme)
  • Nachtclub/Disco/Bar
    • Homepage-Baukasten
    • (HTML-Template)
    • (CMS mit passendem Theme)
  • Veranstaltung/Event (Festival, Konzert, Konferenz, etc.)
    • CMS mit passendem Theme
    • (Homepage-Baukasten, falls dieser ein passendes Template beinhaltet)
  • Firmenwebseite
    • CMS (insbesondere WordPress) mit passendem Theme
    • Homepage-Baukasten
  • Ratgeber(-Portal)
    • CMS mit passendem Theme
    • Blogging-Plattform
  • Blog
    • CMS mit passendem Theme
    • Blogging-Plattform

Das sollte nun erstmal reichen, damit ihr ein gewisses Gespür dafür entwickelt. Mit der Zeit werdet ihr dieses aber sowieso entwickeln, wenn ihr mal mehrere PBN-Seiten aufgebaut habt.

Ein paar Worte zu „Theming“

Was euch hier vielleicht schon aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ich nicht jede Domain als Blog aufbaue, sondern mich an dem orientiere, was vorher auf der Domain war, bzw. an dem Zweck, welchem die Domain zuvor gedient hat. Diesen Prozess nenne ich „Theming„. Das Theming führe ich stets zu Beginn der Seitengestaltung durch, um anschließend ein darauf abgestimmtes Fundamentwählen zu können.

Mit dem Theming und Branding eurer PBN-Seiten verleiht ihr eurem Netzwerk noch wesentlich mehr Charakter und lasst die einzelnen Seiten besonders authentisch aussehen, da sie tatsächlich einem Zweck dienen. Bloße Blogs, die zu allen möglichen Themen mal einen Beitrag veröffentlichen, sind von einem gekonnten Auge innerhalb von Sekunden als PBN identifizierbar. Vor allem wenn die Inhalte kein wirkliches Ziel verfolgen, kein bestimmtes Thema beleuchten oder in irgendeiner anderen Weise keine Daseinsberechtigung, abseits des Linkens auf Money Sites, haben.

Falls ihr das Theming meistert und konsequent in die Gestaltung eurer Seiten integriert, wird euer PBN (unter Beachtung all der anderen Footprints) noch für viele Jahre sicher stehen, da es sich von all den gewöhnlichen Seiten im Netz nicht signifikant unterscheiden wird.

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