PBN Seitengestaltung: Aufbau, Theme, Plugins, Social…

Wie ihr dem Titel bereits entnehmen könnt, ist die Rede vom generellen Seitenaufbau, der Theme-Auswahl, empfehlenswerten Plugins sowie der Frage, wie man die sozialen Netzwerke zu integrieren hat. Also lasst uns doch direkt ohne weitere Einleitung beginnen.

Seitenaufbau/-struktur

In der Regel wird euer PBN-Blog aus den folgenden Arten von Seiten bestehen:

  • Homepage (individuell gestaltet),
  • Beitragskategorien (themenrelevant),
  • ETC-Pages (Impressum, Datenschutz, Kontakt, Werbung, Newsletter, Über uns, etc.)
  • und vielleicht noch der ein oder anderen speziellen Seite, die zum Theming des Blogs passt („Beratung“, „Anfahrt“, o.Ä.).

Diese Komponenten wurden eigentlich schon im vorangehenden Beitrag von mir besprochen und sind zum Großteil auch ziemlich selbsterklärend, lediglich auf die Konzeption der Startseite möchte ich hier noch detaillierter eingehen: Bei der Gestaltung der Startseite muss man grundsätzlich einen Kompromiss zwischen dem optimalen Linken auf die Money Sites sowie dem Sicherstellen eines authentischen Auftretens schließen. Wie komme ich darauf?

Ausgehende Links (Outbound Links/OBLs) von der Startseite sind in 99% aller Fälle am einflussreichsten, da es sich dabei um die Seite handelt, auf die in der Vergangenheit auch am häufigsten von anderen Seiten verlinkt wurde und somit auch heute noch die meisten Backlinks trägt. Sollte man sich also dafür entscheiden, beispielsweise nur Post-Auszüge auf der Blog-Homepage abzubilden, da das wesentlich origineller und, verglichen mit der heutigen Blog-Landschaft, authentischer aussieht, dann muss man leider das Einbüßen von Startseiten-MS-OBLs in Kauf nehmen.

Entscheidet man sich wiederum dafür, die Beiträge auf dem Blog ausschließlich ganz auf der Startseite auszugeben, dann trägt das zwar dazu bei, dass man den meisten Link Juice unkompliziert auf die jeweiligen Money Sites leitet, andererseits muss aber auch der Blog-Auftritt unter dieser elend langen, überhaupt nicht ästhetischen und vor allem altmodischen Homepage leben.

Um einen Kompromiss zu umgehen, könnte man zwar auch einfach die Money-OBLs in die Post-Auszüge einbauen, allerdings wäre das, meines Erachtens nach, ein zu deutlicher Footprint, falls man sich dieser Praxis konsequent bedient. Hin und wieder wäre es aber sicher kein schlechter Lösungsansatz. Im Endeffekt muss hier aber selbst entschieden werden, was man bevorzugt und wie viel Wert man auf Sicherheit sowie Nachhaltigkeit legt.

Korrekt in der Navigation platziert, ist der grundlegende Seitenaufbau eures Blogs auch eigentlich nach dem Erstellen der zuvor erwähnten Seiten schon beendet. Solltet ihr aber noch mehr Wert auf die Qualität eurer PBN-Seiten legen, könnt ihr euch bei der weiteren Gestaltung weiterhin an tatsächlichen Weblogs orientieren.

Besteht euer Ziel außerdem darin, dass diese Seiten zudem ranken und organischen Traffic erhalten sollen (eigentlich nicht allzu schwierig, falls eure Domain über eine gewisse Stärke hinschtlich des Linkprofils verfügt), dann sollte auf eine durchdachte SILO-Struktur, einschließlich hervorragender interner Verlinkung, geachtet werden. Eine solche SILO-Struktur, die man normalerweise nur bei Money Sites einsetzt, könnte dann folgendermaßen aussehen:

SILO-Struktur Beispiel
Quelle: advertising.de

Blog-Persönlichkeit

Genauso wie ihr überlegen solltet, welchem Zweck eure Seite dient, ergibt es Sinn, eine gewisse Blog-Persönlichkeit zu kreieren, beziehungsweise dem Blog Persönlichkeit zu verleihen. Das setzt ihr am besten um, indem ihr eine „Über uns„- oder „Über den Autor„-Seite erstellt. Ein weiterer Aspekt, den die meisten PBN-Betreiber vernachlässigen, oder auch völlig außer Acht lassen, obwohl er nicht sonderlich viel Zeit abverlangt.

Aber wie kommt man auf eine solche Persönlichkeit/einen solchen Autor? Hier mal ein paar Beispiele, um euch ein wenig auf die Sprünge zu helfen:

Beim Verfassen der dazugehörigen „Über uns“/“Über mich“/“Über den Autor“-Seite müsst ihr euch dann nur noch in die entsprechende imaginäre Persönlichkeit hineinversetzen und eurer Kreativität freien Lauf lassen.

Theme-Auswahl

Auch bei der Theme-Auswahl ist es stets wichtig, das Theming bzw. Branding eures Blogs im Hinterkopf zu behalten. Handelt es sich um einen Fußball-/Sport-Blog, dann solltet ihr dementsprechend nach einem Sport-/Fitness-Theme Ausschau halten. Eine Google-Suche oder allein schon die WordPress-interne Themesuche vollbringt dabei meist Wunder und man findet fast immer und zu nahezu jedem Themengebiet ein passendes kostenloses Theme.

Im folgenden ein paar Beispiele passender Themes angesichts des Themings:

  • Gesundheit/Essen&Trinken-Blog:

 

  • Sport/Fitness/Freizeit-Blog:
  • Restaurant:
  • Cafè:
  • Firma/Unternehmen (General Business):

Wichtig: Ihr solltet euch nicht immer nur für kostenlose Themes entscheiden, sondern auch mal, wie es echte Blog auch tun würden, auf Premium Themes zurückgreifen. Das trägt wiedermal zur Diversifizierung eures Blog-Portfolios bei und macht euer Netzwerk noch undurchsichtiger.

Dabei ist es allerdings keinesfalls vonnöten, jedesmal ein neues Premium Theme für 50€ zu erstehen. Nein, ich spreche damit lediglich diejenigen unter euch an, die sowieso schon über Premium Blog-Themes verfügen. Diese sollten dann natürlich auch nicht zu häufig verwendet werden, da das sonst auch wieder zu einem Footprint führen kann, aber ich denke, ihr begreift, wie ich das meine. Ein gesundes Free/Premium-Theme-Verhältnis sollte vorhanden sein, vorausgesetzt ihr setzt auf Nachhaltigkeit mit eurem PBN.

Darüber hinaus sind jene Themes besonders geeignet, die nur aus zwei Spalten bestehen und bereits in der Vorschau ganze Beiträge auf der Startseite ausgeben. Dann seid ihr eigentlich mit den Funktionalitäten auf der sicheren Seite. Das Design selbst sollte einfach zum Theming passen und eine gewisse Ästhetik mit sich bringen. Je schöner der Blog auf den ersten Blick wirkt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man ihn im Nachhinein als PBN enttarnen wird.

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